Mehr zur Losung und zum Lehrtext für Donnerstag, den 3. April 2025:
Aus welchen Quellen schöpfen wir?
Aus Fake-News?
Aus anerkannten Medien?
Aus eigenem Ermessen?
Aus Fantasybüchern, wissenschaftlichen Publikationen, alten Sagen und Mythen?
Aus dem Mainstream und wenn: Aus welcher Quelle speist sich eigentlich dieser Strom?
Oder schöpfen wir aus der Weisheit Gottes?
Aus Gott schöpfen ist der einzige Garant dafür, lebendiges Wasser zu schöpfen, das nicht irgendwie schnell verdunstet und uns durstiger zurücklässt als vorher.
Aus Gott schöpfen heißt: Seine Worte wahrnehmen, über ihnen sinnen Tag und Nacht, Jesus Christus als lebendiges Wort Gottes betrachten, dem Geist Gottes eine Chance geben.
Die drei Quellen der Bibel:
1. Da ist der Strom aus dem Garten Eden, (1. Mose 2), der wie der Strom aus dem Heiligtum bei Hesekiel 47 allem sein Leben schenkt.
2. Da ist der Strom vom Thron Gottes her, der in Offenbarung 22 Leib und Seele heilt.
3. Da ist Jesus, (Johannes 4,14) der beides verkörpert. Er sorgte für die körperliche Gesundheit. Er heilte die Seelen.
Bei der Heilung des Gelähmten am Teich Betesda geschieht beides.
Der Gelähmte versprach sich Heilung durch das Eintauchen in den Teich.
Jesus heilte ihn durch sein Wort: In seiner Frage: „Willst du gesundwerden?“ steckt schon ein Hinweis: „Dann brauchst du diesen Teich da nicht. Wende dich etwas anderem zu. Einer anderen Heilquelle!“ Und dann sagte Jesus: „Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ Und plötzlich ging es ohne den Teich. Jesus gab nicht nur diesem Kranken einen solch starken Impuls, dass er wieder aufstehen konnte, sondern vielen, vielen anderen. Seine Worte können wie eine Heilquelle wirken. Sie spült die Sorgen aus der Seele, sie wäscht den Staub von der Seele, sie begleitet uns auf unserem Lebensweg wie ein Bach am Wegesrand oder ein starker Strom, an dem man sitzen und nachsinnen kann – und dieser Strom nimmt unsere Sehnsucht mit in Richtung Meer und Ewigkeit.
Jesus ist die Quelle lebendigen Wassers.
• Schön sind unsere Mineralquellen.
• Schön, dass es eine Wärmequelle für die Schmerzen im Rücken gibt.
• Schön ist es, dass, wer aus Gott schöpft und ihm vertraut, Ruhe tankt, mit Frieden und Zuversicht getränkt wird und das ewig. Amen.
Lied 2 von mir zum Thema: Quelle des Lebens
1. Wie Quellen warten auf den neuen Regen, der ihren Ursprung neu mit Wasser tränkt, / so braucht das Leben immer Gottes Segen. Es wartet auf den Geist, den Gott uns schenkt.
Refrain: Gott sendet über Trockenheit den Regen, er hüllt die ganze Welt in Segen ein. Er ist bei uns auf allen unsern Wegen. Uns wird nichts fehlen. Wir sind nie allein.
2. Der Strom des Lebens fließt aus fernen Orten, dort wo das Leben ganz umsonst entspringt. / Gott stillt den Lebensdurst aus seinen Worten, dort wo ein Mensch aus seiner Quelle trinkt.
3. Aus vielen Quellen, die ganz klein beginnen, entsteht ein Strom aus Güte in der Zeit. / Wer sich verliert, wird sich ganz neu gewinnen, und münden in den Frieden still und weit.
Thema Quelle in der Bibel:
1. Mose 16,7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur. Hagar
1. Mose 24,45 Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka heraus mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht hinab zur Quelle und schöpft. Da sprach ich zu ihr: Gib mir zu trinken.
1. Mose 26,19 Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort eine Quelle lebendigen Wassers.
1. Mose 49,22 Ein junger Fruchtbaum ist Josef, ein junger Fruchtbaum an einer Quelle, dessen Zweige emporsteigen über die Mauer.
5. Mose 8,7 Der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen,
Psalm 36,10 Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Psalm 74,15 Du hast Quellen und Bäche hervorbrechen lassen und ließest starke Ströme versiegen.
Psalm 87,7 Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in dir!
Psalm 104,10 Du lässest Brunnen quellen in den Tälern, dass sie zwischen den Bergen dahinfließen.
Sprüche 13,14 Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes.
Sprüche 14,27 Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, dass man meide die Stricke des Todes.
Sprüche 18,4 Die Worte in eines Mannes Munde sind wie tiefe Wasser, und die Quelle der Weisheit ist ein sprudelnder Bach.
Sprüche 25,26 Ein Gerechter, der angesichts eines Frevlers wankt, ist wie ein getrübter Brunnen und eine verderbte Quelle.
Jesaja 41,18 Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen inmitten der Täler und will die Wüste zu Wasserstellen machen und das dürre Land zu Wasserquellen.
Jeremia 2,13 Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten.
Jeremia 6,7 Denn wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so quillt auch ihre Bosheit.
Jeremia 17,13 Denn du, HERR, bist die Hoffnung Israels. Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden, und die Abtrünnigen müssen auf die Erde geschrieben werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.
Joel 4,18 Zur selben Zeit werden die Berge von Most triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser sein. Und es wird eine Quelle ausgehen vom Hause des HERRN, die wird das Tal Schittim bewässern.
Johannes 4,14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.
Offenbarung 7,17 Das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Offenbarung 21,6 Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Lieder zum Thema Quelle und Brunnen
EG (Evangelisches Gesangbuch) 66,7. Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden:
komme, wen dürstet, und trinke, wer will!
Holet für euren so giftigen Schaden
Gnade aus dieser unendlichen Füll!
Hier kann das Herze sich laben und baden.
Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden.
Text: Johann Ludwig Konrad Allendorf 1736
EG W144n - W Zwischentext: Zum Lied
Ich glaube, dass ich deswegen Christ bin, weil ich durch einzelne Christen erfahren habe und noch immer erfahre, was Vergebung ist. In ihr ist mir die schöpferische Herausforderung Jesu konkret begegnet.
Vergebung befreit und verändert: mich, den anderen und unsere Beziehung zueinander. Vergebung setzt frei, wo Gefangenschaft war. Sie schafft eine Solidarität, die auch unsere dunklen, gefährlichen Seiten mitträgt. Dadurch wird sie zu einer Quelle von Freundschaft und Liebe.
Kurt Marti
EG 171 Bewahre uns, Gott
Notenbild/Melodie
1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen,
sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.
Text: Eugen Eckert (1985) 1987
EG W171n - Bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Psalm 36,10
W183n - Die Quelle der Gerechtigkeit und alles Weltsegens, die Quelle der Liebe und des Brudersinnes der Menschheit, diese beruht auf dem großen Gedanken, dass wir Gottes Kinder sind. -
Johann Heinrich Pestalozzi
EG 217 Herr Jesu Christe, mein getreuer Hirte
2. All ander Speis und Trank ist ganz vergebens,
du bist selbst das Brot des Lebens,
kein Hunger plaget den, der von dir isset,
alles Jammers er vergisset. - Kyrieleison.
Du bist die lebendige Quelle,
zu dir ich mein Herzkrüglein stelle;
lass mit Trost es fließen voll,
so wird meiner Seele wohl. - Kyrieleison.
Text: Johann Heermann 1630
EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund
2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.
Paul Gerhardt
EG 504 Himmel, Erde, Luft und Meer
5. Seht der Wasserwellen Lauf,
wie sie steigen ab und auf;
von der Quelle bis zum Meer
rauschen sie des Schöpfers Ehr.
Text: Joachim Neander 1680
EG W 579 Nun gib uns Pilgern aus der Quelle
1. Nun gib uns Pilgern aus der Quelle
der Gottesstadt den frischen Trank;
lass über der Gemeinde helle
aufgehn dein Wort zu Lob und Dank.
Text: Otto Riethmüller 1935
EG W 587 Ich bin das Brot, lade euch ein
2. Ich bin die Quelle, schenk mich im Wein.
So soll es sein, so soll es sein!
Schöpft aus der Fülle, schenkt allen ein.
So soll es sein, so soll es sein.
Text, Melodie und Satz: Clemens Bittlinger 1988
EG W 600 Wie der Hirsch nach frischer Quelle - Psalm 42
1. Wie der Hirsch nach frischer Quelle
schreit mit lechzender Begier,
also schreit auch meine Seele
voll Verlangen, Gott, nach dir.
Nur nach dir, lebend’ger Gott,
dürstet sie in ihrer Not.
Ach, wann wird es doch geschehen,
dass ich kann dein Antlitz sehen?
Text: Strophen 1-3.6 Christoph Johannes Riggenbach 1868 (Strophen 3 und 6 nach Schaffhausen 1841); Strophen 4.5 Matthias Jorissen 1798
EG W 602 Auf, Seele, Gott zu loben - Psalm 104
1. Auf, Seele, Gott zu loben!
3. Vom Tau die Gräser blinken,
im Wald die Quelle quillt,
daraus die Tiere trinken,
die Vögel und das Wild.
Die Vögel in den Zweigen
lobsingen ihm in Ruh,
und alle Bäume neigen
ihm ihre Früchte zu.
Text: Martha Müller-Zitzke 1947
EG W 836 Die Theologische Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen 1934 in Barmen
Thesen
1. Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14,6)
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. (Johannes 10,1.9)
Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.
Lebensquell:
EG 74 Du Morgenstern, du Licht vom Licht
2. Du Lebensquell, wir danken dir,
auf dich, Lebend’ger, hoffen wir;
denn du durchdrangst des Todes Nacht,
hast Sieg und Leben uns gebracht.
Text: Johann Gottfried Herder (vor 1800), nach 1817
EG 218 Schmücke dich, o liebe Seele
5. Jesu, meine Lebenssonne,
Jesu, meine Freud und Wonne,
Jesu, du mein ganz Beginnen,
Lebensquell und Licht der Sinnen:
hier fall ich zu deinen Füßen;
lass mich würdiglich genießen
diese deine Himmelsspeise
mir zum Heil und dir zum Preise.
Brunnen/Lebensbrünnlein:
8. … ein Brunnen unsrer Freuden.
3. O Brunnen unerschöpfter Güt
6. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter
2. Der Herr ist gut und teilt sich willig mit;
sein Wesen ist ein Brunnen guter Gaben.
EG 399 O Lebensbrünnlein tief und groß
1. O Lebensbrünnlein tief und groß,
entsprungen aus des Vaters Schoß,
ein wahrer Gott ohn Ende,
der du dich uns hast offenbart
in unsrer Menschheit, rein und zart,
dein lieb’ Herz zu uns wende.
Denn wie ein Hirsch nach frischer Quell,
so schreit zu dir mein arme Seel
aus dieser Welt Elende.
2. O Lebensbrünnlein, durch dein Wort
hast du dich uns an allem Ort
ergossn mit reichen Gaben,
voll Wahrheit und göttlicher Gnad,
die uns erschienen früh und spat,
das matte Herz zu laben.
O frischer Quell, o Brünnelein,
erquick und lass die Seele mein
in dir das Leben haben.
3. Wie ein Blümlein in dürrem Land,
durch Sommerhitz sehr ausgebrannt,
vom Tau sich tut erquicken,
also, wenn mein Herz in der Not
verschmacht’, hält sich’s an seinen Gott
und lässt sich nicht ersticken;
ja wie ein grüner Palmenbaum
unter der Last sich machet Raum,
lässet sich’s nicht erdrücken.
4. O Lebensbrünnlein, Jesu Christ,
dein Güte unerschöpflich ist,
niemand kann sie ermessen;
darum mir auch nichts mangeln wird,
wenn mich versorgt der treue Hirt,
der mir mein Herz besessen.
Mit seinem Evangelio
macht er mein Herz im Leib so froh,
dass ich sein nicht vergesse.
Text: Johann Mühlmann 1618